Kein Sommer ohne Hoffest

Kein Sommer ohne Hoffest

Links im Bild ist Helma Kossmann, mit ihren 96 Jahren immer noch fit wie ein Turnschuh und viel unterwegs. Es heißt, sie denke stets positiv. Am Tag des Sommerfestes ließ sie es sich nicht nehmen, selbst Fotos zu machen. Neben ihr lächelt Vorstand Uwe Stramm in die Kamera, rechts im Bild steht Siegrid Janßen.


Die meisten Nachbarn gingen gemeinsam los, und weit hatten sie es nicht. Wie in vielen Innenhöfen wird auch im Hof der Mushardstraße und der Berg- und Talstraße – deshalb so genannt, weil die beiden Straßen gegenüberliegen – gern gefeiert.

Das Sommerfest 2017 fiel ins Wasser, doch „macht ja nichts“, man landete fröhlich feiernd in der Garage. Dass die Stimmung gut war, wurde von allen Seiten bestätigt. Eigentlich findet das Fest jedes Jahr auf der Terrasse und im Pavillon im Hof statt und selbst gebackener Kuchen ist der Renner am Nachmittag. Nun ja, wenn Petrus es gut meint.

Robert Welter und Traute Kock


Robert Welter und Traute Kock sind gute Nachbarn. „Hier in der Talstraße haben wir eine gute Gemeinschaft“, erzählt Traute Kock. Man sitzt gern vorm Haus und klönt. Und wenn mal etwas anliegt? „Dann kommt oft Robert Welter und packt an. Er ist ein Schatz!“ Traute Kock ist ein „WoGe-Urgestein“, beziehungsweise ihre Familie ist es. Die Großeltern – der Großvater hatte in der Fischfabrik gearbeitet, die Großmutter im Seemannsheim – waren Erstbezieher in den WoGe-Wohnungen Am Lister Tief in Geestemünde-Süd. Eine „Fischersiedlung“ sei das gewesen, erzählt Traute Kock. Ihre Mutter, Hella Garmhausen, ist dort geboren. Dass Traute Kock die ersten Genossenschaftsanteile von den Großeltern geschenkt bekam, wundert nicht.